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TEACCH im Heilpädagogischen Kindergarten der Caritas HPD St. Ingbert
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| Das Lernumfeld ist reizarm gestaltet, um Ablenkung zu vermeiden. |
Die Heilpädagogischen Dienste der Caritas betreuen in ihrem heilpädagogischen Kindergarten Kinder im Vorschulalter, die behindert
oder von Behinderung bedroht sind. In den letzten Jahren nahm die Anzahl der betreuten Kinder mit der Diagnose Autismus stetig
zu. Autismus gehört zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Er ist gekennzeichnet durch starke Beeinträchtigungen im
Umgang miteinander und im Bereich der Kommunikation. Ein weiteres Merkmal ist ein eingeschränktes, schematisch sich wiederholendes
Repertoire von Aktivitäten und Interessen. In ihrer Vielseitigkeit erfordert diese Entwicklungsstörung einen vielseitigen
Behandlungsweg. Voraussetzung für die umfassende Förderung der Menschen mit Autismus ist die gute Zusammenarbeit verschiedener
Fachleute und die Kooperation mit den Eltern, die die ersten Bezugspersonen der Kinder sind. Die Mitarbeiter des Heilpädagogischen
Kindergartens arbeiten gemeinsam mit Autismustherapeuten der Autismus-Therapie-Ambulanz in Saarlouis, niedergelassenen Ergotherapeuten,
Krankengymnasten und Logopäden an einer individuellen Förderung der Kinder.
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Die Heilpädagogischen Dienste der Caritas boten ihren Mitarbeitern bereits im Frühjahr 2005 eine Fortbildung zu diesem Thema
an. Der Caritasverband für die Diözese führte im Februar diesen Jahres eine mehrtägige TEACCH-Fortbildung unter der Leitung
von Frau Dr. Häußler durch. Herr Bernd Krämer, der Leiter des Heilpädagogischen Kindergartens absolvierte u.a. im Autismustherapiezentrum
Nordhausen eine fundierte Weiterbildung.
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Der Heilpädagogische Kindergarten hat wesentliche Elemente der ganzheitlichen Entwicklungsförderung nach dem TEACCH-Ansatz
in sein pädagogisches Konzept aufgenommen. TEACCH heißt übersetzt Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in
ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder, und ist ein in North Carolina, USA, entwickelter Ansatz zur Förderung von
Menschen mit Autismus.
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| Anfangs noch mit intensiver Unterstützung können die Kinder sich später auch selbst beschäftigen - für viele Familien eine
neue Erfahrung
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TEACCH berücksichtigt die Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung der betroffenen Kinder. Ein Aspekt
von TEACCH ist die Strukturierung der Fördersituation, die durch Visualisierung und klare Gliederung gekennzeichnet ist. Das
heißt, es wird eine besondere Art der Beschäftigung geschaffen, in der Menschen mit Autismus ihre Stärken und Fähigkeiten
nutzen können, um so optimal lernen und verstehen zu können. Es wird mit und nicht gegen den Autismus gearbeitet. Die Kinder
werden in ihrer Gesamtentwicklung gefördert und die Fertigkeiten der einzelnen Kinder und deren Familien werden nachhaltig
erweitert.
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Der Heilpädagogische Kindergarten betreut derzeit 7 Kinder, die dem autistischen Spektrum zuzuordnen sind. Von TEACCH profitieren
jedoch alle Kinder und Mitarbeiter.
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Weitere Informationen erhalten Sie beim Leiter der Heilpädagogischen Dienste Herrn Manfred Engstler 06894/387990 und dem Leiter
des Heilpädagogischen Kindergartens Herrn Bernd Krämer: 06894/7961 bekommen.
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